Archiv vom März 2007
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Mittwoch 07 März 2007
Rinderfiletbraten nach Steinpilz-Cassis Art
Also, nach 7 Tagen Thailand und ohne Ende Chili, tote Ratten und so`n Zeug hatte ich Sonntag Lust auf `was nettes Deutsches … Ich öffnete ergo meine Gefriertruhe und griff, fast blind, einen Rinderfiletbraten und den auch noch von der Rindergilde. Daraus wurde:
Rinderfiletbraten nach Steinpilz-Cassis Art
Zutaten:
Ca. 1.25 bis 1.75 kg Rinderfilet Braten
Ca. 30 bis 50 gr Getrocknete
Steinpilze
Ca. 4 bis 6 Knoblauchzehen
Ca. 2 bis 4 Schalotten
oder Zwiebeln
Ca. 750 bis 1000 ml Gemüsebrühe oder Gemüsefonds
Ca. 2 bis 4 Mittelgroße Kartoffeln
Ca. 100 bis 150 ml Cassis Likör
(20 Umdrehungen) oder Portwein
Ca. 4-6 Backpflaumen ohne Kern
Zubereitung:
Und dann ging es los: Steinpilze in Cassis Likör und gleichen Teil Wasser einlegen. Braten waschen, trocken tupfen und kräftig mit Salz + Pfeffer einreiben. Von allen Seiten scharf anbraten (ich nahm 3EL Oliven Öl und 1EL Butter). Knoblauch zum Schluss kurz mit anbraten. Dann mit Brühe oder Fonds ablöschen. Ganze oder halbe Zwiebeln zugeben. 2-4 rohe geschälte mittelgroße Kartoffeln zugeben (Kartoffelstärke geht in die Soße. Man braucht später weniger Soßenbinder / Mehlschwitze). Nach ca. 1 Stunde Steinpilze inkl. Sud zugeben. Weitere 1½ bis 2 Stunden bei kleiner Flamme sanft köcheln lassen – Braten gelegentlich wenden. Braten `raus nehmen und in Alu Folie im Ofen bei max 100° C warm stellen / ruhen lassen. Kartoffeln aus dem Bratenfonds nehmen. Soße mit schwarzem Pfeffer abschmecken. Falls nötig nachsalzen. Soße je nach Konsistenz andicken oder auch nur 1 Becher Schmand zugeben (ich hatten keinen Schmand – die Soße war total lecker ohne). Wir hatten Salzkartoffeln und Rotkohl dazu. Sicher passen auch sehr gut: Knödel oder Spätzle, Prinzess Bohnen, Erbsen + Wurzeln oder auch Broccoli.
Mein Rotkohl sieht häufig so aus:
1 Glas Kühne „Standard Rotkohl“
1-2 Zwiebeln
100
ml Rotwein
2 kleine Lorbeer Blätter
5 Wacholder Beeren
2-3 Teelöffel Marmelade (Johannisbeer oder Himbeer)
1 Prise
Pfeffer
1 EL Gemüse Brühe (Pulver)
1 Apfel
1 EL
Schmalz
Die Zwiebeln lasse ich im Schmalz glasig schmoren und dann „schmeiß“ ich den ganzen anderer „Quatsch“ hinzu. So 1 ½ Stunden ganz leicht köcheln lassen – BINGO. Natürlich muss ein kräftiger Rotwein dabei. Wir hatten einen Merlot aus Bozen mit 14 Umdrehungen – WOW!