Archiv vom August 2006
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Donnerstag 31 August 2006
Fruchtiger Kräutersalat
Zutaten:
1 Bd. Kräuter (gemischt, was gerade da ist), ca. 150 gr.
100 gr.
Rauke
125 gr. Mozzarella
500 gr. Melone, Cantaloup- oder Charentais
5 EL Öl
3 EL weißer Balsamico
1 EL Honig
6 EL Orangensaft,
frisch gepresst
Zubereitung:
Die Kräuter von den Stielen zupfen, größere Blätter mundgerecht zerteilen; Rauke putzen, waschen, trockenschleudern; Mozzarella grob würfeln. Die Melone schälen, entkernen und quer in Spalten schneiden. 1 EL Öl in der Pfanne erhitzen und die Melonenspalten darin von beiden Seiten je eine Minute anbraten. Für die Vinaigrette weißen Balsamico, Honig, Orangensaft und 4 EL Öl verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Himbeer-Tiramisu
Zutaten:
Biskuitboden
3 EL Amaretto (ersatzweise Orangensaft)
375 gr Quark
125 gr Mascarpone
60 gr Puderzucker
1 TL Zitronenschale
2 EL
Zitronensaft
1 Vanilleschote
250 gr Himbeeren
Zubereitung:
20x15 cm Biskuitboden schneiden und in eine Auflaufform legen. Biskuitplatte mit Amaretto (ersatzweise Orangensaft) beträufeln. Quark fünf Minuten cremig aufschlagen. Mascarpone, Puderzucker Zitronenschale und –saft sowie das Mark der Vanilleschote dazugeben und langsam glatt rühren. Dünne Schicht Creme auf den Boden streichen. Himbeeren auf die Quarkschicht setzen. Restliche Creme darüber verteilen und glatt streichen. Zwei Stunden kühlen, vor dem Servieren mit Kakao bestreuen.
Aprikosen mit Vanillequark
Zutaten (für 6 Pers.):
750 gr. Aprikosen
25 g Puderzucker
2 Vanilleschoten
250 gr.
Magerquark
2 TL Zucker
200 gr. Schlagsahne
1 Tafel
Zartbitterschokolade
1/8 l Schlagsahne
½ Beutel Borkenschokolade
Zubereitung:
Die Aprikosen in kochendem Wasser blanchieren, herausnehmen und unter
kaltem Wasser abschrecken, häuten, halbieren und entsteinen. Die
Aprikosenhälften auf eine Platte legen und mit Puderzucker bestäuben.
Die Vanilleschoten der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen. Quark
abtropfen lassen und mit dem Vanillemark und dem Zucker verrühren. Sahne
steif schlagen und unterheben.
Die Quarkcreme in einen Spritzbeutel
mit Sterntülle füllen und in die Aprikosenhälften spritzen.
Für die Schokoladensauce die Schokolade in Stücke brechen, in einen kleinen
Topf und im Wasserbad oder bei ganz milder Hitze schmelzen lassen; Sahne
einrühren. Schokoladensauce auf kleine Teller giessen und die
Aprikosenhälften darauf setzen; mit Borkenschokolade verzieren.
Mittwoch 16 August 2006
Vorsicht - scharf!
Als ich diese Seite zusammenbaute, habe ich aufs Geradewohl ein paar Links in die Linkliste eingefügt. So ganz ohne jede Überprüfung, was eben interessant aussah. Heute hab ich mir mal ein klein wenig Zeit genommen und bin diesem Link gefolgt. Weia - ich steh ja auf scharfes Essen, aber was hier geboten wird, bedarf, denke ich der vorsichtigen Annäherung. Ein Hit sind scheinbar die Saucen. Mein absoluter Liebling (zumindest vom Namen) " Crazy Jerrys Brain Damage". Mit einem knallrosa Plastikhirn als Verschluß ...
Dienstag 15 August 2006
Spaghetti al limone
Thema unseres zweiten Treffens war "Italien". Hier mein Beitrag zu
diesem Thema.
Sommerlich leichte Spaghetti.
Zutaten für 4 Personen:
500 gr Spaghetti
2 Knoblauchzehen
2 unbehandelte Zitronen
1 EL
Butter
200 gr zarte Erbsen ohne Hülsen
250 gr ganz frische
Sahne
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salz
Zubereitung:
a.) 4 l Wasser mit 1 EL Salz aufkochen. Nudeln reinschütten, mit dem
Kochlöffel unter Wasser drücken und bissfest kochen.
b.) In
der Zeit den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die
Zitrone unter heißem Wasser abbürsten, abtrocknen. Schale dünn
abschneiden. Vom Weißen soll nichts mit abgeschnitten werden, weil das
die Schale bitter schmecken lässt. Eine Zitrone durchschneiden und
auspressen.
c.) Butter im Topf zerlassen. Knoblauch und Erbsen darin
andünsten. Sahne und Zitronenschale dazuschütten und bei mittlerer Hitze
leicht cremig werden lassen. 2 EL Zitronensaft untermischen. Erst jetzt
salzen und pfeffern.
d.) Nudeln ins Spagettisieb abschütten, im Topf
kurz mit der Zitronensahne mischen, in tiefe Teller verteilen und
schnell aufessen.
Dazu passt ein gut gekühlter Sommerweißwein (oder auch Rose).
Samstag 05 August 2006
Was es nicht alles gibt ...
Ich hab' ja gedacht, ich kennte viele Kochsendungen, aber diese ist mir bisher entgangen.
Da kocht doch tatsächlich nachts, so gegen 0:30 Uhr, ein Typ bei 3sat und schweigt dabei. Sagt nix, kocht nur. Die Rezepte gibt es per Texteinblendung. Das Ganze wird mit Musik untermalt. Obendrein sieht der Kerl aus wie wir zu unseren besten Zeiten: Rastalocken und Bart. Würd mich nicht wundern wenn er vor der Sendung kräftig einen knöselt und dann loskocht. 3sat sendet das übrigens seit Februar, im Moment ist wohl Sommerpause (wahrscheinlich ist der Koch surfen). Nächste Sendung am 19.9.2006 um 0:35 Uhr. Auf jeden Fall sehen die Rezepte interessant genug aus, dass ich's mir beim nächsten Mal wohl ansehen werde. Hier geht's zur Seite ... weiter unter "Kulinarisches".
Thunfisch auf dem Teller gegart
Zutaten:
Pro Person: Eine Scheibe allerbesten Thunfisch, ca. 0,5 cm dick
Zum Marinieren:
Limetten
Bestes Olivenöl
Meersalz
Frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie, (Zitronen-)Thymian o.ä.
Frisches Ciabatta
Zubereitung:
Teller im Ofen erwärmen 100° Grad +
Die Thunfischscheiben
auf den heißen Teller geben, mit Limettensaft beträufeln (ein Esslöffel
pro Portion), mit Olivenöl beträufeln (genausoviel; muss ja nicht alles
auf den Fisch, darf auch gern ein bißchen drumrum platziert werden). Mit
Meersalz und ein wenig frisch gemahlenen Pfeffer würzen und die Kräuter
sowohl auf den Fisch, als auch dekorativ auf dem Teller verteilen. Ein
bis zwei Scheibchen Limetten dazu. Fertig. Das zergeht auf der Zunge!
Beachtenswert. Diese Gericht lebt von der Qualität seiner Zutaten. Wer
hier spart ist selber Schuld. Als Kräuter haben sich die oben genannten
bewährt. Kresse kann man auch nehmen. Von Salbei und Rosmarin würde ich
eher abraten.
Der Wein dazu: Montes Chardonnay.
Gebratener Spargel mit Rindfleisch und Kartoffelpüree
Zutaten für sechs Personen:
1,5 kg Spargel
1 kg Rinderhüfte im Stück
1 Zitrone
1
Bd Petersilie
1 kg Kartoffeln
250ml Sahne
100ml Weißwein
Zubereitung:
Spargel schälen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden (ich schneide sie
schräg, damit‘ s nicht so langweilig aussieht).
Rinderhüfte in Streifen schneiden (ca. o,5 x 5 cm).
Kartoffeln
schälen und schon mal aufsetzen.
Daneben die Sahne in einem
kleinen Topf erhitzen und leicht einkochen lassen.
Den Spargel in
einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze in Olivenöl und Butter anbraten
(ca 15 Minuten, der Spargel soll Farbe genommen haben aber noch bissfest
sein). In die Pfanne kommt eine Zitronenhälfte mit der Schnittseite nach
unten. Sie bleibt während des Bratens in der Pfanne.
Rindfleisch
in einer weiteren Pfanne in Olivenöl und Butter scharf anbraten. Salzen
und pfeffern. Rindfleisch in die Spargelpfanne geben. Den Bratensatz in
der nun leeren Rindfleischpfanne mit dem Weißwein ablöschen, reduzieren
und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn alles fertig ist, über die
Spargel-Rindfleisch-Mischung geben. Mit klein gehackter Petersilie
bestreuen.
In der Zwischenzeit haben wir die Kartoffeln fertig
gekocht. Einen Esslöffel Butter dazu und mit dem Stampfen (per Hand!)
beginnen. Nach und nach die etwas eingekochte Sahne dazu geben. Wenn die
ganze Sahne im Kartoffelpüree verarbeitet ist, das Ganze ordentlich mit
einem Schneebesen aufschlagen bis es richtig fluffig ist.
Dazu einen nicht zu schwachen Roséwein. Wir haben dazu den Jahrgangsrosé vom Weingut Hammel genossen.
Donnerstag 03 August 2006
Couscous mit Huhn, Mandeln, Pinienkernen und Rosinen
Unser drittes Treffen stand unter dem Motto: „Leichtes Sommeressen“. Da ich ein Faible für die orientalische Küche habe, entschied ich mich für ein Gericht aus Marokko.
Zutaten für 6 Personen:
Pro Person 1 Hähnchenkeule
2 Zwiebeln, dünn geschnitten
6 Tomaten, enthäutet, entkernt und grob gewürfelt
2 rote
Paprika, entkernt und gewürfelt
1 kl. Bd frischer Koriander
1
kl Bd glatte Petersilie
1 Daumen großes Stück frischer Ingwer in
Scheiben
¾Tl gemahlene Nelken
½Tl frisch geriebene Muskatnuss
1 gehäufter Tl Zimt
10 Safranfäden
1 gehäufter Tl Kurkuma
1 ½ Liter Wasser
150 gr Sultaninen
50 gr Pinienkerne, geröstet
100 gr ganze blanchierte Mandeln, geröstet
400 gr Couscous
Butter
Olivenöl
Salz, Pfeffer (Garam Masala)
Zubereitung:
Mandeln 2 – 3 Minuten blanchieren und anschließend von der braunen Haut befreien. Zusammen mit den Pinienkernen in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Beiseite stellen. Safranfäden ebenfalls in einer Pfanne oder kleinem Topf kurz anrösten und mit ein paar El kaltem Wasser ablöschen. Diesen Sud gibt man später zu dem Fleisch in die Pfanne.
In einer großen, tiefen Pfanne die Hähnchenschenkel in Olivenöl auf mittlerer Hitze einige Minuten anbraten. Dabei gelegentlich wenden. Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Koriander, Petersilie (beides im Bund) und alle Gewürze zufügen, mit reichlich Wasser auffüllen. Zugedeckt 40 – 45 Minuten köcheln lassen bis das Fleisch weich ist.
Das Fleisch herausnehmen und auf einem Teller zugedeckt im auf 100° Grad vorgeheizten Bachofen warm stellen. Petersilie, Koriander und Ingwerscheiben aus der Pfanne entfernen. In die verbliebene Suppe die Sultaninen und jeweils die Hälfte der Mandeln und Pinienkerne geben, salzen und pfeffern. Sollte es zu wenig würzig sein, kann man mit Garam Masala nachwürzen.
Couscous nach Packungsanleitung zubereiten und mit einigen Löffeln der Tomatensoße und 2 El Butter geschmacklich verfeinern. Zum servieren mit den restlichen Mandeln und Pinienkernen bestreuen. Dazu die Soße und das Fleisch reichen.
Da wir Experimenten nicht abgeneigt sind, tranken wir einen gut gekühlten Elsässer Gewürztraminer aus dem Hause Arthur Metz. Wem das nun wieder zu exotisch ist, kann es sicher auch mit einem Rotwein probieren.
Mittwoch 02 August 2006
Ziegenkäse im Speckmantel an marinierter Paprika
Thema unseres zweiten Treffen war "Italien". Hier mein Beitrag zu diesem Thema.
Zutaten für 6 Personen:
6 kl.
Ziegenfrischkäsetaler
6 Scheiben Tiroler Speck
Thymian,
Rosmarin, Petersilie
Butter
1 Scheibe Toastbrot gerieben
3
Paprika (rot, gelb, grün)
1-2 eingelegte Sardellenfilets
1-2
Knoblauchzehen
etwas Zitronensaft
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Marinierte Paprika
Am Besten schmeckt's wenn alles schon etwa 6 Stunden mariniert hat. Dazu reinigt man die Paprika, halbiert sie und entfernt die Kerne. Anschließend legt man sie mit der Schnittfläche nach unten in eine feuerfeste Form und gibt sie bei 220° Grad in den Ofen. Sie bleiben so lange im Ofen, bis die Haut schwarz wird und anfängt Blasen zu werfen. Herausnehmen und mit einem feuchten Tuch bedeckt auskühlen lassen. In der Zwischenzeit spült man die Sardellenfilets, schneidet sie klein und mischt sie mit dem zerkleinerten Knoblauch, gibt reichlich Öl hinzu und schmeckt mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer ab. Sollte von den Paprika beim Grillen etwas Saft ausgetreten sein, so gibt man diesen ebenfalls hinzu. Wenn die Paprika abgekühlt sind, entfernt man die Haut und schneidet das Fleisch in Würfel. In eine Schüssel geben und mit der Marinade begießen. Wie gesagt, mindestens 6 Stunden ziehen lassen oder alternativ lauwarm zum Käse geben.
Ziegenkäse im Speckmantel
Je einen El fein gehackte Kräuter mit dem Toastbrot mischen. Die Käsetaler mit dem Speck umwickeln, so dass der Speck etwas über den Käserand steht. In die entstandene Öffnung nun die Kräuter/Brotmischung füllen und 1 Tl Butter oben auf geben. Das Ganze ein paar Minuten bei 200° Grad überbacken, bis der Käse eben anfängt zu zerlaufen.
Die Käse mit den Paprika schön auf einem Teller hinrichten und mit etwas Ciabatta servieren. Dazu schmeckt ein kräftiger Rotwein (Chianti oder Rioja).
Unser erstes Treffen Fotogalerie
Thema unseres ersten Treffen war Spargel. Von diesem Treffen gibt es hier ein paar Fotos. Naja und Rezepte sowieso ...
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